Waren aus dem Ausland waren im Juli 2026 um 6,8 Prozent teurer als im Juli 2025. Damit hat sich der Preisauftrieb bei den Importen wieder verstärkt: Im Juni hatte die Jahresrate bei 6,1 Prozent gelegen, im Mai bereits einmal bei 6,8 Prozent. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.
Gegenüber dem Vormonat nur ein leichtes Plus
Von Juni auf Juli stiegen die Einfuhrpreise um 0,2 Prozent. Der kräftige Vorjahresvergleich geht also nicht auf einen Sprung im Juli zurück, sondern auf die Preisentwicklung der zurückliegenden zwölf Monate.
Exportpreise steigen langsamer
Die Ausfuhrpreise lagen im Juli um 4,2 Prozent über dem Vorjahresmonat und um 0,4 Prozent über dem Vormonat. Deutsche Exporteure verlangen für ihre Waren also weniger Aufschlag, als sie beim Einkauf im Ausland zahlen – eine Lücke von 2,6 Prozentpunkten im Jahresvergleich, die auf die Margen drückt.

