Die Elsa-Brändström-Realschule in Rheine zieht ein Jahr später als geplant in ihren Neubau an der Salzbergener Straße. Nach aktueller Planung der Stadt Rheine beginnt der Unterricht am neuen Standort nach den Sommerferien im August 2028. Vorgesehen war der Umzug bislang zum Schuljahr 2027/2028.
Was sich für Schüler und Eltern ändert
Bis der Neubau fertig ist, läuft der Schulbetrieb wie gewohnt am bisherigen Standort an der Schüttemeyerstraße weiter. Laut Stadt reichen die Räume dort aus, um weiterhin fünf Klassenzüge zu unterrichten. Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern und die Ratsfraktionen hat die Stadt nach eigenen Angaben bereits informiert.
Streit um die Vergabe der Außenanlagen
Hauptgrund für die Verschiebung ist die noch ausstehende Vergabe der Außenanlagen. Dazu zählen unter anderem die Entwässerung, Pausen- und Freiflächen, Zufahrten und Wege sowie die Stellplätze für Autos und Fahrräder. Ein beteiligtes Unternehmen hat die Vergabeentscheidung bei der Vergabekammer beanstandet. Das Überprüfungsverfahren läuft, die Kammer hat weitere Informationen angefordert.
Wann das Verfahren endet, kann die Stadt derzeit nicht sagen. Sie rechnet zudem mit einem möglichen anschließenden Verfahren vor dem Oberlandesgericht. Den bisherigen Umzugstermin hält sie deshalb nicht mehr für haltbar.
Auch beim Rohbau gibt es Nacharbeit
Eine kleinere Verzögerung kommt aus dem Rohbau: An einzelnen Stellen wurden die zulässigen Fertigungstoleranzen überschritten. Für die Befestigung der Fassade sind dort deshalb maßgefertigte Konstruktionen nötig.
Wie es zeitlich weitergeht, hängt vom Vergabeverfahren und vom Baufortschritt ab. Die Stadt will über wesentliche Entwicklungen informieren.
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