In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 rund 230,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist worden, 4,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mit.
59,1 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen
Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien stieg um 6,5 Prozent auf 136,4 Milliarden Kilowattstunden. Damit stammten 59,1 Prozent des im Inland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen, im Vorjahreszeitraum waren es 58,0 Prozent. Windkraft blieb mit einem Plus von 12,3 Prozent die wichtigste Energiequelle, vor Kohle, Photovoltaik und Erdgas.
Anteil konventioneller Energieträger sinkt trotz mehr Strom aus Kohle und Gas
Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern legte ebenfalls zu, um 1,7 Prozent auf 94,2 Milliarden Kilowattstunden. Weil die Gesamterzeugung stärker wuchs, sank ihr Anteil an der inländischen Stromproduktion dennoch von 42,0 auf 40,9 Prozent.
Weniger Importe, mehr Exporte
Zugleich importierte Deutschland 8,7 Prozent weniger Strom als im Vorjahreszeitraum, während die Stromexporte um 14,9 Prozent zulegten.

